
Von Konrad Adenauer bis Angela Merkel - in 16 Bildern stellen wir die Geschichte der CDU vor.
| Bildung nur mit Unterricht möglich |
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Schule und Bildung standen im Mittelpunkt der Sitzung des CDU Kreisvorstandes. Thematisiert wurde insbesondere der zum Teil massive Unterrichtsausfall infolge Lehrermangels.
„Unterrichtsausfall, gekürzte Fachstunden und Unterrichtung durch nicht ausgebildete Kräfte sind an der Tagesordnung und zeugen davon, dass die Landesregierung nicht in der Lage ist, ihre eigenen Hausaufgaben zu machen und den Kernunterricht sicherzustellen“, sagte CDU Kreisvorsitzende Anke Beilstein in deutlichen Worten. Unmittelbar nach Schuljahresbeginn hatte sie sich diesbezüglich an Ministerin Ahnen gewandt. Kurz darauf konnte an der Orientierungsstufe in Cochem ein Lehrer mittels Vertretungsvertrag eingesetzt werden. Doch damit ist nach Meinung der Christdemokraten nur punktuell eine Abhilfe gefunden. Deshalb hatte die Versammlung für Presseveröffentlichungen von anderer Seite, wonach das Problem gelöst sei, nur verständnisloses Kopfschütteln übrig. „Der Anspruch, den die Landesregierung in blumigen Worten und werbewirksamen Programmen darstellt, stimmt nicht mit der erlebten Wirklichkeit vor Ort an unseren Schulen überein.“ fassten Vorstandsmitglieder – vielfach selbst betroffene Eltern – aus eigener Erfahrung zusammen.
Diskutiert wurde auch der erste Entwurf eines Schulentwicklungsplanes. Alle waren sich einig darüber, dass dies sicher noch nicht die endgültige Fassung sein könne. Aus dem von der Landesregierung beabsichtigten neuen Schulgesetz ergibt sich die Verpflichtung für den Landkreis, einen solchen Schulentwicklungsplan zu erstellen. Das vorliegende Werk sei derzeit aber nur eine Diskussionsgrundlage, die vom Planungsbüro erstellt wurde aufgrund der Schülerzahlen, die die Verbandsgemeinden geliefert haben. Unabänderbar ist die Zahl der Kinder, die zum jetzigen Zeitpunkt geboren sind. Bei einem Schülerrückgang von ehemals mehr als 800 Kindern pro Jahrgang auf nunmehr lediglich 500 ergibt sich die logische Konsequenz hat, dass nicht alles so weiterlaufen kann wie bisher. Dies gilt insbesondere für die Übergänge nach der Grundschule auf die weiterführenden Schulen. Nüchterne Geburtszahlen und der derzeit praktizierte Elternwille beim Besuch der weiterführenden Schulen waren also Grundlage für den ersten Entwurf. Hinzu kommt, dass die Landesregierung infolge des neuen Schulgesetzes durch den Wegfall der Regionalschulen, die Einführung der neuen Realschule plus und bestimmten Mindestzügigkeiten weitere Vorgaben für eine Schulentwicklung vorgibt. Viele Zwänge also, auf die der Landkreis gar keinen Einfluss hat, die er aber beachten muss. Der Entwurf des Planes geht nun in die einzelnen Verbandsgemeinden zur Stellungnahme. Der CDU Kreisvorstand war sich darüber einig, dass durch Aufklärung über die weitere Vorgehensweise und durch Suche nach geschickten Lösungen eine für alle Regionen des Landkreises befriedigende Lösung gefunden werden muss. |
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